Komm nimm mich an die Hand - der Preis von Berührungen…



„Every Goodbye comes with a beautiful Hello!“... und diesen Zeilen sollte man Glauben schenken. Die fleißigen Zeilenträumer unter euch, die meine Texte und Beiträge verfolgen haben schon festgestellt, dass es mir die letzte Zeit nicht wirklich gut ging. Umbrüche. Gefühle. Ungewissheit und Neuanfänge. Allesamt können sie eine ganz schön fiese Sache sein. Man fühlt sich verwirrt. Verloren. Irrt umher. Und manchmal hat man das Glück und wird an die Hand genommen. Meistens kommt es unverhofft. Das Lerne ich selbst gerade neu dazu. Aufregung. Angst. Und Zweifel. Aber auch so viel Dankbarkeit und neue Gefühle, die es erstmal zu beschützen gilt. Mit Vorsicht. Sacht gestreichelt, nach Schmerz und Verlust! Verlockend aber mit Vorsicht zu genießen. 

So viel Chaos und noch mehr unbeantwortete Fragen: „Wann ist der richtige Zeitpunkt? Ist es okay, wieder etwas Neues – jemand Neues in mein Leben zu lassen? Sollte ich nicht noch etwas warten? Oder einfach mal die Freiheit genießen, alles machen zu dürfen – Erfahrungen sammeln. Gute – nach so viel Schlechtem? Oder gerade weil es noch weh tut, lieber weiterheilen – oder heilt man weil man einfach weitermacht?“ Ich fühle mich unwohl, wenn fremde Menschen zu dicht hinter mir laufen. Wenn mich auf engem Raum feuchte Hände streifen. Ich werde unsicher, wenn ich angestarrt werde, als wolle man meine Gedanken lesen. Ich schrecke zurück, wenn man mir ohne Vorwarnung zu Nahe kommt. Ich brauche Distanz. Kontrolle. Bin scheu. Ich brauche diesen gewissen Abstand – diese „Luft zum Atmen“. Und so gerne ich auch sämtliche Oberflächen betaste, als Kreativmensch mit viel Fingergefühl und Händen arbeite, so zögerlich bin ich bei Berührungen. Berührungen jeglicher Art. Auch gedanklich. Nähe zulassen fällt manchmal einfach schwer. Besonders wenn man den Preis dafür kennt: ein Stück von sich selbst. 

Aber genau das macht auch die Liebe und das Leben aus. Bekanntschaften. Neue Begegnungen. Herzschmerz. Und die ganz großen Gefühle. Das ist die Achterbahn des Lebens – mit Höhen und Tiefen – mit Loopings, man schreit, kreischt, lacht und weint – es ist ein Wirbel der mitreißt, zu manch einer Zeit überfordert, aber auch dieses gewisses Kribbeln, - ein bisschen Nervenkitzel bringt! Es kann schmerzlich werden. Natürlich. Wie bei Vielem im Leben – aber denkt daran: Jedes „Ende“ bringt auch einen „Neuanfang“.


[Bilder in diesem Beitrag via tumblr]

Kommentare

  1. Ich bin gerade durch Zufall auf deine Seite gestoßen und liebe deine Art zu schreiben!

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Immer her mit dem individuellen Wortgeflüster... ♥